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Vier virtuelle Comics aus dem Projekt „Demokratische Jugendkulturen“

Diese virtuellen Comics sind mit Unterstützung des AGP, Engagement Global, im Rahmen der lokalen Arbeit des deutsch-brasilianischen Projektes Demokratische Jugendkulturen Teil II entstanden, Oberthema war Diktatur und Demokratie. Folgend Inhalte wurden von den Jugendlichen in ihren  Bildgeschichten verarbeitet: Mobbing aufgrund von Hautfarbe, Geschlecht oder sexueller Orientierung, Antisemitismus in der Vergangenheit und Gegenwart, aber auch der Reichtum der menschlichen Vielfalt, globale Interdependenzen, die brasilianische Militärdiktatur mit Bezug zu dem sogenannten „sanften Putsch“ in Brasilien 2016, das Fehlen der Meinungsfreiheit während NS-Zeit  mit Bezug zu heutigem Engagement Jugendlicher gegen die europäische Flüchtlingspolitik sowie Gewaltanschläge gegen Notunterkünfte und – last, but not least, die Wichtigkeit und Stärke gemeinsamer solidarischer Handlungen.

„GOLPE“ („Putsch“) – ein Video aus unserem Projekt „Demokratische Jugendkulturen“

Dieses Video ist im Rahmen der lokalen Arbeit des Projektes Demokratische Jugendkulturen in Porto Alegre, Brasilien entstanden. Als wir im Jahr 2015 bei ENSA, Engagement Global, einen Förderantrag für einen deutsch-brasilianischen Schulaustausch zum Thema Demokratie und Diktatur stellten, ahnten leider wir nicht, wie aktuell dies 2016 werden würde: der sogenannte „sanfte Putsch“ in Brasilien mit seinen direkten Folgen für Bildungspolitik und Meinungsfreiheit war demzufolge ein hochbrisanter Inhalt unserer Jugendbegegnung.

Frohes Neues – 2017@bapob

Das neue Jahr ist da und damit auch unser Programm für 2017:

Im Bereich der Fortbildungen haben wir einige Neuigkeiten für euch und andere Interessierte:

Die Werkstatt Partizipation will sich im Herbst einem viel diskutierten Thema durch verschiedene Zugänge nähern, dabei die eigene pädagogische Praxis weiterentwickeln und besonders die Einbindung von sogenannten benachteiligten Jugendlichen in den Blick nehmen.

Das Projekt „Blickwechsel – Schreiben über Migration“ richtet sich an junge Erwachsene zwischen 18 und 30 Jahren aus Deutschland, Frankreich und dem Libanon, die bereits erste journalistische Erfahrungen mitbringen und Lust auf eine internationale Begegnung haben.

BASTA“ ist unser Fachkräfteaustausch zur „Begegnung, Aufklärung und Stärkung zur Gewalt gegen Frauen“.

Daneben werden unsere seit vielen Jahren bestehenden zertifizierten Grundausbildungen „Interkulturelle Begegnung mit dem Mittelmeerraum“ (deutsch-französisch-algerisch) sowie „Perspektivwechsel“ (deutsch-französisch) für all diejenigen weitergeführt, die sich zum*r Teamer*in in internationalen Jugendbegegnungen ausbilden lassen möchten.

Bei den Jugendbegegnungen können wir euch folgende Projekte ans Herz legen:

Die Tour du Rh(e)in – unsere deutsch-französische Fahrradtour geht nächstes Jahr in ihre fünfte Runde. Thema auch diesmal: Alternative Mobilität in der Grenzregion und das auf dem Rad von Basel nach Strasbourg! Bei dieser frei ausgeschriebenen Begegnung suchen wir viele motivierte Radler*innen – meldet euch bei uns!

Identität und Diskriminierung sind die Themen der deutsch-französisch-kroatischen Begegnung „Raus aus den Schubladen
Ebenso auf dem Programm : „Mein Recht auf Gerechtigkeit„, „Urban-Rural-egal“ und die Weiterführung unseres Austausches für und mit junge(n) Frauen.

Und nicht zuletzt bieten wir für alle zwischen 18-25 Jahren ab dem Sommer auch wieder neue Plätze für unseren Deutsch-Französischen Freiwilligendienst der Alternativen an.
Wir freuen uns, wenn ihr Lust habt, in diesem Jahr bei einem unserer Projekte dabei zu sein. Auf ein Neues im Jahr 2017!

Blickwechsel – Schreiben über Flucht und Migration

Eine deutsch-französisch-libanesische Begegnung für junge Journalist*innen und Medienaktivist*innen – Der Blog zum Projekt

Berlin / Deutschland : 13.-20.09.2019

Zahlé / Libanon:  02.-10.11.2019

Lyon / Frankreich : 13.-22.03.2020

Die Begegnung richtet sich an junge Erwachsene zwischen 18 und 30 Jahren aus Deutschland, Frankreich und dem Libanon, die bereits erste journalistische Erfahrungen mitbringen und Lust auf eine dreiteilige internationale Begegnung haben, bei der wir uns für kulturelle Vielfalt und soziale Gerechtigkeit durch journalistische Arbeit einsetzen wollen.
Im Mittelpunkt des Projekts steht die Frage wie in den Medien mit dem Thema Flucht und Migration umgegangen wird und wie wir gerechter darüber schreiben können. Welche Bilder von Geflüchteten werden (re)produziert? Wie wird über Minderheiten berichtet? Wird die Berichterstattung der Komplexität von Fluchtursachen, den geflüchteten Menschen und den unterschiedlichen gesellschaftlichen Realitäten gerecht? Die gesellschaftliche Situation in Bezug auf diese Themen ist in den beteiligten Ländern sehr unterschiedlich. Jedoch liegt eine Gemeinsamkeit darin, dass die Medien jeweils einen großen Einfluss auf die Art und Weise haben, wie die Themen Flucht und Migration gesellschaftlich wahrgenommen und gedeutet werden.
Im Rahmen der Begegnung wollen wir:

ein besseres Verständnis der aktuellen Situation von geflüchteten Menschen aus einer sozialen, politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Perspektive ermöglichen
eine persönliche Selbstreflexion fördern und die Berichterstattung zum Thema Flucht und Migration kritisch hinterfragen sowie die eigene Rolle reflektieren
ein Netzwerk von Journalist*innen und Medienaktivist*innen auf lokaler und internationaler Ebene bilden, die Erfahrung, Informationen und Ideen austauschen
verschiedene journalistische Beiträge analysieren und gemeinsam Möglichkeiten entwickeln, wie eine interkulturelle und diskriminierungskritische Perspektive im Journalismus gestärkt werden kann.

Die Teilnehmer*innen werden während der Begegnung nach einem partizipativen Ansatz aktiv am Programm teilnehmen. Selbstreflexion, partizipative Übungen und das voneinander Lernen stehen mehr im Vordergrund als rein technische Übungen oder frontale Vorträge. Durch gemeinsame Übungen wollen wir lernen, wie eine umsichtige journalistische Perspektive gewählt und Geschichten verantwortungsvoll erzählt werden können. Wir werden persönliche und professionelle Erfahrungen austauschen, gemeinsam reflektieren und sowohl Organisationen als auch einzelnen Personen begegnen, die mit geflüchteten Menschen arbeiten oder selber zu dem Thema schreiben. Die lokalen politischen und sozialen Kontexte werden im jeweiligen Land beleuchtet.
Im Rahmen von Werkstätten werden die Teilnehmer*innen selbst journalistische Beiträge zum Thema Flucht und Migration produzieren, die anschließend in einem gemeinsamen Blog veröffentlicht werden. Alleine oder in kleinen Gruppen wird es die Gelegenheit geben unter persönlicher Betreuung zu eigenen Fragestellungen zu arbeiten. Zudem wird die Erkundung der unterschiedlichen Lebenswelten, Erfahrungen und Hintergründe der Teilnehmer*innen eine wichtige Rolle spielen.

Die Begegnung besteht aus drei Teilen in den drei Ländern, eine Teilnahme an allen drei Phasen wird vorausgesetzt. Während der Begegnung wird konsekutiv Deutsch/Französisch/Arabisch gedolmetscht, so dass fehlende Sprachkenntnisse kein Hindernis sind.
Kosten (inkl. Unterkunft & Verpflegung):

Der Teilnahmebeitrag für alle Begegnungen beträgt nach Selbsteinschätzung zwischen 450,- bis 750,- €.

Die Fahrtkosten werden anteilig erstattet, weitere Infos auf Anfrage.
Anmeldung: bitte Formular ausfüllen und uns zuschicken.
Kontakt & Infos:
Audrey Houillon: audreyhouillon[at]bapob.org
Partner: Tabadol Lyon und Mashallah News (Link: https://www.mashallahnews.com)
Blog mit den journalistischen Beiträgen, die im Rahmen der vorherigen Begegnung entstanden sind: https://wejhat.mashallahnews.com/

Eindrücke aus „Mein Recht auf Gerechtigkeit“

Eine deutsch-französische Begegung mit geflüchteten Jugendlichen

Checkt den Track & das Video, in denen die Jugendlichen das Thema „Gerechtigkeit“ zur Sprache bringen! Shoutouts to ROSI FRANCE, Evin e.V. und OF to the AJ

 

Auszug aus dem Text:

Dans ce monde peut se trouver des enfants et familles délaissé sans personne pour les aider / Ces familles ne peuvent plus se relever et pourtant à côté de ces pays défavorisés  se trouve pays avec gros PIB sans pour autant les aider sans penser qu’à côté ils n’ont pas de quoi manger pas de quoi manger . C’est pas juste ces braves personnes / qui luttent chaque jour / juste pour trouver quelques graines /dans  sablier qui  cesse de coulé / Si personne ne veux bouger si personne veut rien changer pour eux c terminé (kapout*2) . Quitté leurs pays / sera destiné / à ces étrangers qui n’ont rien demander qui voulais juste resté dans leurs pays bien aimé malheureusement / tous cela est terminée . Si c’est immigré veulent tout recommencer ils doivent traversé pays et cité avec difficulté se sera la leur dernière chance de s’en tiré ils ne doivent pas abandonner il faut s’accrocher pour pouvoir tout décrocher oue tout décrocher / c’est pas juste *2