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Werkstatt Zirkuspädagogik

Eine deutsch-französische Fortbildung für Multiplikator*innen aus der Kinder- und Jugendarbeit

21.-28.10.2018  in Berlin
Frühjahr 2019 in Toulouse

Die Fortbildung richtet sich an Erzieher*innen, Sozialarbeiter*innen, Teamer*innen, Studierende sowie weitere Interessierte, die Lust haben, Zirkuspädagogik auszuprobieren und sie sich zu einem pädagogischen Zweck anzueignen. Die Teilnehmer*innen werden unterschiedliche Disziplinen wie z.B. Akrobatik, Jonglage und Balancierkünste für sich selbst entdecken und erleben können. Aus dieser Erfahrung wird dann die Gestaltung und Anleitung von Zirkusaktivitäten mit Kindern und Jugendlichen in einer inklusiven Perspektive diskutiert und weiterentwickelt.

Ebenso werden Reflexionen rund um den Körper eine wichtige Rolle spielen: Wie können die körperlichen Bedürfnisse, die persönlichen Grenzen in Bezug auf Nähe und Distanz kommuniziert und respektiert werden? Wie kann ein respektvoller Umgang mit Hilfestellungen und Partnerübungen aussehen? Welche Rolle spielen Bilder von ‚Leistung‘ in der Zirkuspädagogik und wie können diese hinterfragt werden?

Die Fortbildung besteht aus zwei Teilen und soll im Frühjahr 2019 in Toulouse fortgesetzt werden.

Französischkenntnisse sind nicht notwendig, da während der Fortbildung konsekutiv gedolmetscht wird. Teilnehmer*innen, die keine Erfahrung mit Zirkus haben, sind willkommen, es geht hier nicht um eine technische Fortbildung, sondern um das gemeinsame Ausprobieren von Zirkuskünsten.

Kosten (inkl. Unterkunft und Verpflegung)

Deutschland: 230 € (regulär), 180 € (ermäßigt)

Frankreich: 280 € (regulär), 230 € (ermäßigt)

Anmeldung: bitte Formular ausfüllen und uns zuschicken.

Kontakt & Infos:
Karine Reindlmeier, karinereindlmeier[at]bapob.org

Alice Tabourier, alice.tabourier[at]laposte.net

Die Fortbildung findet in Kooperation mit Par Haz’Art (Toulouse/Frankreich) statt.

Stimmt für unser Projekt „Wir machen Lärm“!

„Wir machen Lärm“ ist eine trinationale Begegnung mit Jugendlichen zw. 17 und 22 Jahren aus Spanien, Deutschland und Frankreich. In diesen Wochen wollen wir kreative Methoden wie Tanz, Rap und Theater ausprobieren und uns mit den Themen wie Sexismus und Rassismus auseinandersetzen denen sie selbst ausgesetzt sind. Wir legen großen Wert auf Jugendpartizipation: Alle Ideen zum Projekt wurden von den Jugendlichen selbst zusammengetragen. Die Workshops werden von den Jugendlichen selbst angeleitet.

Wir haben an einem Wettbewerb von „on y va – auf geht’s – let’s go“ teilgenommen, um das Projekt voll finanzieren zu können. Wir haben es geschafft und sind in die enge Auswahl gekommen. Jetzt brauchen wir Eure Stimme, um unter die besten sechs Plätze zu kommen. Also stimmt für unser Projekt „Wir machen Lärm“ (anderer Projekttitel) hier – denn nur mit einer Zusatzfinanzierung können wir Projekte für wenig Geld weiterhin ermöglichen!

Dieses Projekt findet in Kooperation mit Intercultural life (Spanien) und CAYA (Frankreich) statt und wird durch die Unterstützung des Deutsch-Französischen Jugendwerkes (DFJW) ermöglicht.

Wir danken Euch!

Stop Diskrimierung – Filmszenen von der Jugendbegegnung „Raus aus den Schubladen“

Beim zweiten Teil der kroatisch-französisch-deutschen Jugendbegegnung „Raus aus den Schubladen“ beschäftigten wir uns weiter mit verschiedenen Dimensionen von Diskriminierungen auf individueller und struktureller Ebene. Eine Kleingruppe entwickelte Szenen, in denen sie eigene Diskriminierungs- und Ausgrenzungserfahrungen nachstellten und von diesen berichteten.

Dieses Projekt wurde in Kooperation mit Jugendhilfe und Sozialarbeit e.V. (JuSeV), Omladinska Udruga Podum, Ceméa Nord-Pas-de-Calais und larc ensemble durchgeführt und durch die Unterstützung des Deutsch-Französischen Jugendwerkes (DFJW) und des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg ermöglicht.

Vier virtuelle Comics aus dem Projekt „Demokratische Jugendkulturen“

Diese virtuellen Comics sind mit Unterstützung des AGP, Engagement Global, im Rahmen der lokalen Arbeit des deutsch-brasilianischen Projektes Demokratische Jugendkulturen Teil II entstanden, Oberthema war Diktatur und Demokratie. Folgend Inhalte wurden von den Jugendlichen in ihren  Bildgeschichten verarbeitet: Mobbing aufgrund von Hautfarbe, Geschlecht oder sexueller Orientierung, Antisemitismus in der Vergangenheit und Gegenwart, aber auch der Reichtum der menschlichen Vielfalt, globale Interdependenzen, die brasilianische Militärdiktatur mit Bezug zu dem sogenannten „sanften Putsch“ in Brasilien 2016, das Fehlen der Meinungsfreiheit während NS-Zeit  mit Bezug zu heutigem Engagement Jugendlicher gegen die europäische Flüchtlingspolitik sowie Gewaltanschläge gegen Notunterkünfte und – last, but not least, die Wichtigkeit und Stärke gemeinsamer solidarischer Handlungen.